Dienstag, 29. August 2017

Anne Gard – unsere bayrische Amerikanerin mit Liebe für die deutsche Sprache



Anne schreibt freche Frauenliteratur mit Humor und einem kräftigen Schuss Erotik. Mit „Liebe auf den letzten Klick“ wollte sie ihre Erfahrungen auf einer Singlebörse mit anderen Frauen teilen und ihnen Mut machen. Denn auch wenn sie einige Frösche küssen musste, hat sie doch jeder Mr. Wrong ein Stückchen als Mr. Right begleitet - bis sie ihren Prinzen finden konnte. 
Mit 17 nahm Anne, die in den USA geboren und aufgewachsen ist, ihr erstes Schreibprojekt in Angriff. Dank hochtrabender Träume und jugendlichem Übermut hatte sie natürlich auch ein großes Ziel vor Augen. Nein, nicht den Nobelpreis für Literatur, ihr Erstlingswerk sollte ein Drehbuch für Michael Jackson sein. Sie war sein größter Fan und die Beiden liebten sich inniglich, voller Leidenschaft und Inbrunst – zumindest in Annes Phantasie! Bis heute hat die Erinnerung an diese Zeit, in der sie ihrer Schwärmerei in Form von Geschichten zum Ausdruck bringen konnte, einen besonderen Platz in ihrem Herzen. Dass Michael keinen Platz in seinem Herzen für Anne hatte und sich auch nicht für ihr Drehbuch interessierte, hat sie nicht weiter gestört. In ihrem Kopfkino waren sie Romeo und Julia und nur aufgrund all der widrigen Umstände konnten sie nicht zueinander finden. 
Momentan arbeitet Anne an einer Fortsetzung zu „Liebe auf den letzten Klick“. Ansonsten liegen noch weitere Manuskripte in ihrer Schublade. Unter anderem ein Frauen-Krimi und ein Mädchenroman. Beide Geschichten haben eine starke Protagonistin, die sich von den Widrigkeiten des Lebens nicht unterkriegen lässt. Der einzige Unterschied zwischen den Heldinnen ist das Alter. Die eine ist dreizehn, die andere dreiunddreißig. Aber mutig kann man in jedem Alter sein.
Anne lebt in Bayern. Sie schätzt die Idylle und die Ruhe auf dem Land, wo sie das Leben im Kreis ihrer Familie und ihrer Freunden genießt, genauso wie die schnelle Zugverbindung nach München, um Kunst und Kultur zu erleben. Dann sitzt sie gern in einem belebten Münchner Café und schaut sich die Leute an, Laptop in Reichweite, denn die besten Geschichten schreibt ja bekanntlich das Leben. 

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