Mittwoch, 16. Mai 2018

Geschichten eines Buchregals - Reihe 1 / Fach 1


  
Kennst Du das Gefühl, vor Deinem Bücherschrank zu stehen und er flüstert mit Dir?

Er wispert Dir zu von fernen Ländern, erzählt Dir von Mittelerde und Stars Hollow, entführt Dich nach Forks und Phantásien.

Er raunt Dir Namen zu von Freunden und vor Dir erheben sich Becky Bloomwood und Hermine, lachen gemeinsam mit Lucinda und Rhett.

Sodann greifst Du nach einem dieser verheißungsvollen Bücher und öffnest es – und beginnst zu lesen. 





Reihe 1 / Fach 1


Susanne Barden, Helen Dore Boylston (Sue Barton, 1936 – 1952)

 
Susanne Barden, das muss ich wirklich konstatieren, ist das Buch, welches am meisten aus meinem Regal entnommen wird – und das schon seit 30 Jahren! Das stelle man sich mal vor. So alt bin ich noch lange nicht!

Jedes Jahr wieder, wenn meine Buchfrau die Seiten öffnet, lebt die wundervolle Krankenschwester Susanne Barden bei uns. Wir begleiten sie durch ihre Ausbildung am altehrwürdigen Hospital und versorgen mit ihr zusammen in New York als Fürsorgeschwester alle, die sie brauchen.
Wir feiern ihre Hochzeit mit Bill und sehen ihr bei der Arbeit als Leiterin der Schwesternschule in Springdale zu.
Ihre Kinder spielen mittlerweile mit unseren eigenen – und wir hoffen und hoffen und hoffen auf einen neuen Band – vielleicht findet sich irgendwo noch ein verstecktes Manuskript? Bitte, bitte.



Mittwoch, 9. Mai 2018

California Dreaming: Frischer Orangenkuchen à la "Halt die Wolken fest!"

Der Kurzroman »Halt die Wolken fest« unserer Autorin Dorothea Stiller spielt in New York und zum größeren Teil in Venice Beach, einem Stadtteil von Los Angeles in Kalifornien. Um ein wenig Sonne in euer Leben zu zaubern, hat Dorothea Stiller für euch einen Orangenkuchen nachgebacken, den sie auf dem Blog "Your Homebased Mom" von Leigh Anne Wilkes gefunden hat. Die Maße haben wir für euch umgerechnet.

Dazu braucht ihr: 

Für den Teig
1/3 Cup (ca. 75g) Butter
1/3 Cup (ca. 75g) Margarine
2 Teelöffel geriebene Orangenschale
1 Cup (225g) Zucker
3 Eier
2 1/2 Cups (300g) gesiebtes Mehl 
2 1/2 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
1 Cup (240ml) frischgepressten Orangensaft weniger 2 Esslöffel 

2 Esslöffel Orangensaftkkonzentrat 
(wer das nicht bekommt, kann Getränkesirup verwenden)

Im Originalrezept waren es 1,5 Tassen (340g) Zucker. Hier haben wir etwas gespart.

Zum Buch: Cover klicken!
Zuerst das Fett mit der Orangenschale zusammen cremig rühren. Nach und nach den Zucker dazugeben, bis sich die Kristalle auflösen und die Masse weißlich ist. Dann die Eier einzeln dazugeben und jeweils etwa 1 Minute unterrühren. Anschließend noch 5 Minuten weiter schlagen. Dann die trockenen Zutaten vermischen und abwechselnd mit dem Saft dazugeben. Am Schluss noch das Getränkekonzentrat/den Sirup zugeben. 

Den Teig in eine gefettete und gemehlte Kuchenform geben (im Original ist es eine 8 inch Form. Die sind kleiner und deutlich höher als unsere Springformen - das sind ca. 17-18 cm Durchmesser). Wenn ihr eine Springform nehmt, wird der Kuchen deutlich flacher und muss dann wahrscheinlich auch kürzer backen.
Im Originalrezept steht 25-30 Minuten bei 180 Grad. Aber es kann deutlich länger brauchen. Am besten mit einem Holzstäbchen reinpieksen. Wenn kein Teig mehr hängenbleibt, ist der Kuchen durch.


Für die Füllung und das Frosting: 
1/2 Cup (ca. 115g) Butter
1 Packung Frischkäse 3 ounces (ca. 85 g)
450 g Puderzucker
1/4 Cup (60ml) frischgepresster Orangensaft
2 Teel. geriebene Orangenschale
etwas Salz

wer mag: orangefarbene Lebensmittelfarbe

Butter und Frischkäse gut verrühren, Puderzucker und Orangensaft abwechselnd unterrühren, Orangenschale, Salz und ggfls. Lebensmittelfarbe zugeben und solange schlagen, bis es cremig ist. 

Den Kuchen nach dem Auskühlen durchschneiden, mit dem Frosting füllen und bestreichen und nach Belieben dekorieren. 









































Ihr könnt auch Kokosflocken mit Lebensmittelfarbe anfärben und drüberstreuen. So schlägt es das Originalrezept vor.

So sahen das Backen und der fertige Kuchen dann bei unserer Autorin aus. Die Deko fiel etwas bunter aus, weil der Kuchen für die fünfjährige Tochter zum Geburtstag serviert wurde. Geschmeckt hat er übrigens köstlich. Das Frosting ist allerdings recht süß. Vielleicht könnte man da etwas weniger zubereiten und es etwas dünner auf den Kuchen streichen.

Und wenn ihr jetzt Lust auf Kalifornien bekommen habt: HIER findet ihr das Ebook im Mobi-Format und HIER im Epub-Format.


Mittwoch, 2. Mai 2018

Heute gibt es bei der Romance Alliance ein Interview mit Skoutz Award



 Heute gibt es bei der Romance Alliance ein Interview mit 
Skoutz Award


Für alle, die ihn noch nicht kennen: Was ist der Skoutz-Award?

Der Skoutz-Award ist der unseres Wissens einzige Buchpreis, bei dem nur die Geschichte zählt. Bei dem es also absolut egal ist, ob die Geschichte im In- oder Ausland geschrieben werden, ob sie von einem erfahrenen Autor oder einem Debütanten kommen, ob sie in einem großen, kleinen oder keinem Verlag verlegt wurden.

Woher stammt die Idee, einen Award ins Leben zu rufen?

Wir kamen auf die Idee, als wir uns mal wieder gemeinsam darüber aufgeregt haben, dass entweder SP gar nicht berücksichtigt werden, oder so wie beim Seraph nur in einer „Trostpreiskategorie“ und und …

Wie groß ist euer Team?

Skoutz gehört 3 Personen, aber wir haben natürlich noch ein Team im Rücken, das unsere Begeisterung für jede Form von Geschichte, am Geschichten erzählen und den Geschichten hinter den Geschichten teilt. Das sind mit unterschiedlichem Einsatz nochmal 5 Personen. Aber wir sind ja nicht nur der Award, sondern haben auch noch das Online-Magazin und jetzt eben neu die Buchsuche.

Was sind die Hürden, die es zu bewältigen gab und gibt?

Vorurteile und Geld. Vorurteile, die in der Buchbranche reichlich vorhanden sind, schlagen natürlich auch einem Projekt ins Gesicht, das gezielt keine Unterscheidungen treffen will. Und Geld … wir finanzieren das alles selbst, haben im Moment noch keinerlei Einnahmen und arbeiten nur mit Liebe zur Sache. Das zwingt natürlich zum Improvisieren.  

Von der Idee bis zur Umsetzung: Wie viel Zeit und Aufwand habt ihr in den Skoutz-Award gesteckt?

Wir müssen jedes Jahr für die Midlists allein 90 Autoren interviewen und dazu noch die Bücher vorstellen, die Juroren betreuen, die Abstimmungsrunden organisieren, das ganze Marketing machen und die Partys planen … Wir wollen nicht nachrechnen, was da jeder einzelne Skoutz eingebracht hat.

Welche Aufgaben liegen hinter der Ausführung eines Awards?
Der Skoutz-Award ist ein Konzept, das Jury- und Publikumswahl kombiniert. Das heißt, wir müssen erst einmal eine Jury zusammentrommeln, die sich auch auskennt, dann müssen wir Online eine Möglichkeit für die Vorschläge bereitstellen, daraus die Longlists basteln (also Doubletten rauswerfen und grob sortieren, ob das Buch die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt (Deutsche Erstveröffentlichung im vorangegangenen Jahr), in Tabellen fassen und verlinken) und dann den Juroren zur Verfügung stellen, damit die ihre Midlists auswählen können. Das bedarf auch der Koordination und vieler kleiner Unterstützungen). Die veröffentlichen wir dann zeitgleich zur Leipziger Buchmesse. Da gibt es dann ganz viele Presseanfragen und sonstige Aufregung.
Dann schreiben wir alle Midlist-Autoren an, damit sie uns ein Interview geben und auch deren Verlage. Und die Bücher müssen wir auch vorstellen.
Dann organisieren wir die Abstimmung zur Shortlist. Bitten dann die Jury, die Bücher, die weitergekommen sind, nochmal aus professioneller Sicht vorzustellen.
Dann gibt es die Schlussrunde, mit der Publikumsabstimmung und dann müssen wir schon die Skoutz-Gala zur Preisverleihung vorbereiten.

Und das alles neben der normalen Arbeit von Skoutz …

Worin steckt der Reiz, einen Award zu beaufsichtigen?
Masochismus? *lach*
Es sind die vielen kleinen Momente: Die wundervollen Bücher, die wir so kennenlernen, die Freude der Autoren, wenn sie für ihre Arbeit honoriert werden, die Begeisterung der Leser, wenn sie für „ihre“ Bücher werben und mitfiebern.

Was ist das Ziel hinter dem Skoutz-Award?
Wir wollen mit Skoutz ganz allgemein Brücken bauen, wo andere Gräben ziehen. Uns alle verbindet die Leidenschaft für Geschichten. Und das wollen wir mit einem Award beweisen, von dem niemand ausgeschlossen ist und der alle verbindet. Außerdem wollten wir einen Preis ins Leben rufen, der gefeiert und nicht irgendwo verstohlen und nebenbei auf irgendeiner Messe am Fachbesuchertag verliehen wird. So ein bisschen Oscar-feeling. 😊  „Literally glamourous“

Warum „Skoutz“- Award? Was steckt hinter dem Namen?
Skoutz ist ein Kombi-Begriff, der sich aus Kauz und Scout zusammensetzt. Kauz, weil Eulen ja generell als weise gelten und gerne für Bücherfreunde eingesetzt werden. Scout („Führer“), weil wir auf tolle Bücher aufmerksam machen wollen und speziell mit der Skoutz-Buchsuche neue Wege gehen wollen, damit jedes Buch „seine“ Leser findet. Oder eben Leser die richtigen Bücher. Wir sortieren anhand von Kriterien und nicht anhand von willkürlichen Sternen und sind so eine Art Dating-Agentur für Bücher.

Möchtet ihr noch irgendetwas loswerden?
Wir alle sind überzeugt von Skoutz und wir danken euch, für die Möglichkeit, euch das vorzustellen. Damit Skoutz wirklich in Zeiten von auf Amazon willkürlich gelöschten Rezensionen und seltsamen Algorithmen, von Grabenkämpfen zwischen Buchgroß-  und Einzelhandel oder Verlagen und Selfpublishern, für alle Buchmenschen eine Heimat bieten kann, brauchen wir Unterstützung. Registriert euch, bewertet eure Bücher, verlinkt eure Rezensionen vom Blog bei den Büchern, damit die Texte bei euch gelesen werden und nicht bei uns (Ihr hattet die Arbeit und dann auch den Traffic verdient). Kommt zu unserer Party, votet für den Award, besucht uns im Social Media und kommentiert im Magazin.
Wir veranstalten Leserunden, Meet&Greets, Blogtouren, spezielle Blogger-Events und Lesechallenges. Mit anderen Worten: Im Skoutz-Nest ist immer was los und wir haben noch deutlich mehr als nur den Award zu bieten.
Oder mit anderen Worten: #skoutzigsein

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